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1. Mannschaft
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Ergebnisübersicht 1. Mannschaft - Landesklasse Süd 2010/11

Brett/
Nr.

Name, Vorname

DWZ

Jänsch-walde I

Niemegk

Hohen-leipisch I

Falken-berg I

USV Pots-dam III

Pots-dam Mitte I

Guben I

Forst I

Senf-tenberg

Punkte

Prozent

 1

Johnke, Stefan 

 1919 

 0,5 

 1

 1

 0,5

 -

 0,5

 +

1

0,5

 6,0 

66,7

 2

Schott, Ottmar

1850

0,5

0

0,5

0

0,5

0,5

+

0

1

4,0

44,4

 3

Richter, Daniel

1901

1

1

1

0,5

0,5

1,0

+

-

0

6,0

66,7

 4

Schott, Peggy

1732

0

0,5

0

0,5

1

0,5

-

0

0

2,5

31,3

 5

Kesik, Marco

1741

0,5

-

0,5

0

0,5

0,5

+

1

0

4,0

50

 6

Ernest, Eschler

1826

1

1

0,5

-

-

-

+

0,5

0,5

4,5

75

 7

Trautz, Rainer

1877

1

1

1

1

1

0,5

+

1

1

8,5

94,4

8

Lehmann, Werner

1811

-

-

1

0,5

1

0,5

+

0,5

1

5,5

78,6

9

Bannert, Mike

1736

0

1

-

0,5

0,5

0

+

-

-

3,0

50

10 

Würsig, Mathias 

 1679 

 - 

 -

 -

 -

 -

 -

-

-

   

11

Koch, Rico

1630

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

 12 

Vales, Laura 

1641 

 - 

 -

 -

 -

 -

 -

-

-

-

   

13

Jungwirth, Jürgen

1683

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

14

Wieciers, Uwe

1657

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

15

Kratzert, Marcus

1539

-

1

-

-

0

-

-

0

-

1,0

33

16

Morawe, Rudolf

1556

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

17

Lehmann, Dirk

1576

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

18

Haensch, Thomas

1589

-

-

-

-

-

-

-

-

-

 

 

 

3. Punktspiel gegen Hohenleipisch - 20.11.2011

Mit dem Hohenleipischer SV Lok als Gastgeber erwartete uns im 3. Punktspiel der Landesklasse-Süd ein Gegner, der recht erfolgreich (3:1 Punkte) in die Saison gestartet ist.
Beide Mannschaften gingen mit der bestmöglichen Aufstellung an die Bretter und damit war ein spannender Kampf vorprogrammiert.
So konnten wir nach sehenswert herausgespielten Siegen von Stefan, Werner M. und Marco sowie Punkteteilungen von Ottmar, Rainer und meiner Wenigkeit ganz knapp mit 4 ½: 3 ½ gewinnen.

Leider gingen die Partien von Peggy (Zeitüberschreitung) und Werner L., der zuvor ein Remisangebot ablehnte, verloren.

Von diesen Remisangeboten gab es einige während der 5 Stunden Spielzeit. Sehr mannschaftsdienlich haben sich unsere Spieler dabei immer nach dem jeweiligen Stand an den anderen Brettern erkundigt und zumeist erst einmal abgelehnt. Zwar ging danach auch eine Partie verloren, aber insgesamt waren die Entscheidungen in Ordnung. Die 2 Punkte, die wir mit nach Hause nehmen, geben uns Recht.

Matchwinner war an diesem Tag Ottmar, der mit Turm und Läufer gegen Turm und 3 Bauern das Remis und damit den Mannschaftssieg festhielt.

Unser nächstes Punktspiel gegen Ludwigsfelde findet bereits am 04.12. im Gasthaus „Zur Linde“ statt, da 1 Woche später alle Räumlichkeiten mit Feiern besetzt sind.

Es wäre schön, wenn sich der Eine oder Andere unserer „Reserve“ zum Kiebitzen einfinden und dann am 11.12. in Ortrand die ersten Punkte einfahren würde.

Daniel Richter

Dritter Sieg in Folge - 15.01.2012

Am 15.01.2012, dem 1. Punktspieltermin im neuen und noch jungen Jahr, gastierten wir beim Tabellenzweiten BSV Jänschwalde mit dem Spiellokal in Peitz.
Unser Gastgeber, der vor 2 Jahren den Aufstieg in die Landesklasse geschafft hatte, war bisher sehr gut in die Saison gestartet.
Im letzten Jahr konnten wir knapp gewinnen. Und auch diesmal wollten wir mit zwei Mannschaftspunkten die Heimreise antreten.
Beide Mannschaften hatten die besten Spieler zur Verfügung. Leichte Vorteile in DWZ lagen an einigen Brettern auf unserer Seite.

So auch bei Rainer, unser Mr. Zuverlässig. Was sich aber sein Gegner leistete, war alles andere als mannschaftsdienlich. Mit 15 Minuten verbrauchter Bedenkzeit gab er seine verlorene Stellung auf und verschwand sogleich von der Spielfläche. Rainer hatte zumindest 45 Minuten an Überlegungen aufgewendet und ist augenblicklich mit  4 aus 5 Punkten einer unser erfolgreichsten Spieler. Diesen kleinen Vorsprung konnten Werner Lehmann mit Schwarz am 8. Brett und Stefan mit Weiß an Brett 1 nach ca. 2 Stunden mit Ihren Remisen zum 2:1 sichern.

Werner erreichte keinen Vorteil in der Eröffnung und im Mittelspiel und so ging das Unentschieden in Ordnung.

Bei Stefan trat meine" Vorhersagung" von der Hinfahrt ein. Nach beidseitig sicherem Eröffnungsverlauf bot SF Birk das Remis an. Da zu diesem Zeitpunkt Marco bereits auf Gewinn stand und es ansonsten auch recht gut aussah, konnte Stefan das Angebot getrost annehmen.

Marco am 7. Brett mit Weiß mühte sich dann doch noch über eine Stunde zum Zwischenstand von 3:1. Bei ihm, so ist mein persönliches Gefühl, liegen Genie und Wahnsinn ganz nah beieinander. Mal zaubert er auf dem Brett und in der nächsten Partie stolpert er von einem Fettnäpfchen ins andere. So spielte er vor kurzem 2 Open-Turniere mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Das Erste "sehr bescheiden" und das Zweite "sehr ordentlich", wobei seine Ansprüche doch höher sein müssen. Doch zurück zum Punktspiel: Seine Eröffnung konnte ihn nicht Zufrieden stimmen und so mussten Fehler seines Gegners weiterhelfen. SF Germann übersah in seinen Angriffsbemühungen am Königsflügel eine Kombination, die ihm eine Leichtfigur kostete (nicht aber die Dame) wie auch ich vermutete. Marcos persönliche Bilanz: 4,5 aus 5 !

An allen übrigen 4 Brettern war der Ausgang ungewiss.

Ottmar hatte es am 4. Brett mit SF Schmidt zu tun. Ein unberechenbarer Spieler, bei dem alles möglich ist. Sehr oft stellt er seine "gewonnen" Partien durch sehr schnelles spielen wieder ein. Auch gegen Ottmar ging er volles Risiko, opferte eine Figur gegen 2 Freibauern und wollte den Gewinn erzwingen. Ottmar hielt gut dagegen und konnte im Endspiel, dass SF Schmidt (wie immer) sehr zügig anging, die 2 Bauern zurückgewinnen, gab die Leichtfigur zurück und heimste sich die verbleibenden Bauern ein.

Zwischenstand 4
:1.

Am 6. Brett spielte Peggy mit Schwarz diesmal mit Zeitvorteil. In ausgeglichener Stellung lehnte SF Trappman 3 mal die Remisangebote von Peggy ab und achtete nicht auf seine Uhr. Er überschritt im 37. Zug die Zeit und machte damit die Mannschaftsniederlage von Jänschwalde perfekt: 5:3

Ich wollte diesmal am 3. Brett spielend unbedingt meinen ersten vollen Punkt in dieser Saison holen. Es kam so etwas ähnliches wie Pirc aufs Brett mit entgegengesetzten Rochaden. Nach langem Grübeln entschied ich mich für eine riskante Fortsetzung und büßte einen Bauern ein. Für 22 Züge hatte ich noch 7 Minuten Restbedenkzeit. Im Alles oder Nichts Stil bewegte ich meine restlichen Figuren in Richtung gegnerischen König. Mein Gegenüber, SF Kasper, fand mehrmals nicht die besten Fortsetzungen in kritischer Stellung und so ergaben sich auf einmal Gewinnchancen für mich. Doch diese konnte mein Gegner mit viel Zeitaufwand verhindern und so schmolz sein Zeitvorteil bis auf 5 Minuten. Mit 2 Minuten für noch 11 Züge sah ich meine Chance zum taktischen Remisangebot, obwohl ich mich gefühlsmäßig bereits in Vorteil sah. Nach kurzem Überlegen nahm SF Kasper an und so erhöhte sich das Mannschaftsergebnis auf 5 1/2 : 1 1/2.

Die wohl spannendste Partie, schachlich auf sehr hohem Niveau, lieferten sich am 2. Brett Werner Müller und SF Piasecki. Jeder taktische Schlag wurde mit einem taktischen Gegen-schlag erwiedert. Im für mich undurchsichtigen Mittelspiel lehnte der Spieler aus Jänschwalde das Remisangebot Werners ab und versuchte den ganzen Punkt zu gewinnen. Werner hielt dagegen und konnte im Endspiel mit Dame und 2 Bauern gegen Dame und 5 Bauern das Unentschieden durch Dauerschachdrohungen festhalten und belohnte sich mit einem halben aber schwer erkämpften Punkt nach fast 5 Stunden.

Endstand 6:2 !

Dieser Mannschaftssieg fällt vielleicht um einen Punkt zu hoch aus, ist aber sicher nie gefährdet gewesen. Da der Spitzenreiter aus Falkenberg einen Punkt abgab, liegen wir  nun mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2 der Tabelle.

Leider verlor unsere 2. Mannschaft das 5. Punktspiel zu Hause gegen den Tabellenführer der Regionalliga-Süd Bad Liebenwerda mit 3:5. In guter Besetzung spielend, konnten nur die vorderen und mittleren Bretter der Blau-Gelben gegenhalten. Bei noch 4 ausstehenden Spielen wird die Luft im Abstiegskampf zwar immer dünner, aber noch nichts verloren.

Daniel Richter