Platz 3 im Landespokal
Wir haben den Landespokal - nur eine Nummer kleiner
Am 18.06. fand in Potsdam die Endrunde um den Landespokal
Brandenburg statt.
Neben dem gastgebendem Oberligavertreter vom SC Empor Potsdam
qualifizierten sich außerdem der SC Oranienburg, USC Viadrina
Frankfurt/Oder und unsere Vertretung aus Hosena.
Im Halbfinale unterlagen wir dem SC Oranienburg (Landesliga) mit
3:1. ( Stefan Johnke ½, Daniel Richter 0, Rainer Trautz 0, Ottmar
Schott ½ )
Im 2. Halbfinale erreichten die Frankfurter ein beachtliches 1 ½ :
2 ½ gegen den haushohen Favoriten aus Potsdam.
Im Spiel um Platz 3 konnten wir nach langen und hartem Kampf ein
2:2 gegen Frankfurt/Oder (Landesklasse) erzielen. ( Ottmar 0,
Daniel 1, Stefan 1, Rainer 0 ).
Da die Oder-Städter aber nicht mehr zum entscheidenden
Blitzentscheid antraten, ging der 3. Platz und damit der kleinste
Pokal an die Blau-Gelben.
Im Finale zwischen Empor Potsdam und Oranienburg musste ein 2.
Stichkampf über den 1. Platz entscheiden, nachdem das reguläre
Duell und der 1. Blitzentscheid 2:2 Unentschieden ausging. Am Ende
setze sich Empor Potsdam etwas glücklich, aber sicher verdient
mit 2 ½ : 1 ½ durch. Herzlichen Glückwunsch an dieser
Stelle!
Für uns ging mit diesem Finale eine spannende und sehr erfolgreiche
Saison zu Ende in der wir zum Schluss sogar einen kleinen Pokal in
unseren Händen halten.
Daniel Richter
Hosena steht in der Landespokal-Endrunde - 17.04.2011
|
Brett |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena |
2,5 :1,5 |
SG Lok Brandenburg | ||
|
1 |
Trautz, Rainer |
1877 |
0 : 1 |
FM Walter, Günter |
2193 |
|
2 |
Johnke, Stefan | 1919 |
1 : 0 |
Urban, Hans-Rainer |
2034 |
|
3 |
Richter Daniel | 1901 |
1 : 0 |
Rettig, Maik |
1855 |
|
4 |
Eschler, Ernest | 1826 |
0,5:0,5 |
Müller, Klaus | 1895 |
Durch einen 2 ½ : 1 ½ Erfolg gegen den Landesliga-Aufsteiger von
Lok Brandenburg konnten die Blau-Gelben erstmals in der
Vereinsgeschichte ein Pokal-Halbfinale erreichen.
Die Havel-Städter traten am 17.04. äußerst stark an und hatten mit
so viel Widerstand sicher nicht gerechnet. Aber auch Hosena brachte
4 Leistungsträger der 1. Männermannschaft an die Bretter.
So spielte am 1. Brett Rainer mit Schwarz, der in der Saison
ganz starke 8 ½ Punkte aus 9 Partien holte, gegen FM Walter anfangs
eine ausgeglichene Partie.
Erst im Endspiel machte sich die größere Erfahrung seines Gegners
bemerkbar und so musste Rainer seine erste Niederlage seit ?
einstecken.
Die Weiß-Spieler Stefan und ich an 2 und 3 hatten den
Auftrag auf Sieg zu spielen.
Das tat Euer Berichterstatter auch, nur etwas zu ungestüm und so
opferte ich (zu spät) eine Leichtfigur und hoffte auf den
entscheidenden Königsangriff.
Dieser verpuffte im Nichts und übrig blieb ein verlorenes Endspiel
mit Minus-Figur.
Am 4. Brett spielte Ernest mit Schwarz eine solide Partie,
parierte alle Angriffsversuche seines Gegners, verschaffte sich
großen Zeitvorteil und remisierte doch.
Wahrscheinlich war die mangelnde Spielpraxis Schuld daran, dass er
die Entscheidung nicht suchte.
Nach ca. 3 ½ Stunden, Zwischenstand ½ : 1 ½ , sah alles nach
einem Sieg der Brandenburger aus, denn auf meine Stellung gab
keiner mehr einen Pfifferling.
Dann geschah das Unfassbare: Den letzten Fehler der Partie machte
mein Gegner und so konnte ich, äußerst glücklich, zum 1 ½ : 1 ½
ausgleichen.
Nun musste Stefan am 2. Brett unbedingt gewinnen um das
Weiterkommen zu sichern, denn bei einem Unentschieden ist der Sieg
am 1. Brett mehr Wert als am 3. Brett.
Ich meinte aber beruhigend, er solle einfach seine Partie spielen,
der Sieg sei nicht so wichtig.
Das machte er dann auch in seiner eigenen spielstarken Art. Stefans
Gegenüber, H.-R. Urban, „musste“ einen Turm geben und nach Abwehr
seiner Angriffsbemühungen war der Sieg perfekt. Endstand 2 ½ : 1
½.
Somit bestreiten die Blau-Gelben am 18.06. das Pokal-Halbfinale,
dass in einer Endrunde mit 4 Mannschaften ausgetragen wird Zusammen
mit Empor Potsdam, Viadrina Frankfurt/Oder und dem SC Oranienburg
geht es dann um den Sieger des Landespokals.
Für Hosena ist dies das Sahnehäubchen auf eine sehr gelungene
Saison, welche am 07.Mai mit einem geselligen Nachmittag/Abend
ihren „Ausklang“ bei Ernest finden wird.
Daniel Richter
Die weiteren Ergebisse:
| SSG Lübbenau I |
1,5:2,5 |
USC Viadrina Frankfurt/O. |
| USV Potsdam |
1,5:2,5 |
SC Oranienburg |
| SC Empor Potsdam I |
4 : 0 kl |
ESV Eberswalde |
Hosena I - Senftenberg 4:4 - 03.04.2011
Letztes Spiel der Saison endet 4:4 gegen
Senftenberg
Unser neuntes und letztes Punktspiel in der
Landesklasse Süd am 03.04. gegen Senftenberg sollte ein lockeres
„Auslaufen“ werden, da wir uns bereits vorher ein Podiumsplatz
erkämpft hatten. Ob nun Platz 2 oder 3 war nicht so
wichtig. Es ist auf jeden Fall unser bestes Ergebnis in
der Vereinsgeschichte.
Das sich dies als kleiner „Fehler“ herausstellten sollte, war uns
zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst.
Bei den Kreisstädtern, die auf Platz 10 und damit dem letzten
Tabellenplatz rangierten, ging es um „Alles oder Nichts“, denn ein
Remis oder ein Sieg hätte den Abstieg noch verhindern können. Viel
Hoffnung lag aber nicht in den Gesichtern unseres Nachbarn.
Es ging, wie immer beim Aufeinandertreffen unserer Mannschaften,
sehr freundschaftlich und familiär zu.
Trotzdem entwickelte sich der Wettkampf sehr spannend, da auch
persönliche Bilanzen verbessert oder ausgebaut werden
sollten.
Hosena trat zum 2. mal in Bestbesetzung an, d.h. alle Stammspieler
waren im Vereinszimmer der Gaststätte „Zur Linde“ in Peickwitz
versammelt.
Die Senftenberger kamen ohne ihre vermeintlich stärkeren hinteren
Bretter, waren aber trotzdem von Brett 1 bis 5 sehr stark
besetzt und damit teilweise Landesliga erfahren.
Da sich der Esel stets zu erst nennt, fange ich auch gleich mit
diesem an.
Dem Berichterstatter ist am 3. Brett gegen das Senftenberger
Urgestein, Manfred Müller, überhaupt nichts gelungen und so musste
ich meine erste Niederlage der Saison hinnehmen.
Mit Schwarz spielend, vermasselte ich die Eröffnung völlig und
hatte im weiteren kurzen Spielverlauf nichts mehr zu
bestellen.
Schade, dass ich damit meine bisher gute Saisonleistung ( 6 aus 8 )
verdorben habe.
Da aber Rainer am 7. Brett, zur selben dritten Spielstunde, seine
Partie gewinnen konnte, lautete das Zwischenergebnis 1:1.
Sein persönliches Ergebnis 8 ½ aus 9 Partien, satter DWZ-Zugewinn
und ich kann wieder nur dieses herausragende Ergebnis bewundern. In
seiner ruhigen und mannschaftsdienlichen Art fegt er alle Gegner
vom Brett und eigentlich steht es bereits vor Beginn des Spiels 1:0
für Hosena.
Eine halbe Stunde später stellte Marco an 5 seine Partie in Zeitnot
ein, nachdem er seine gedrückte Stellung verbessern konnte und nun
die Chancen 50:50 standen.
Mit 4 aus 8 hat er sicherlich noch Luft nach oben und wenn er seine
Lücken im Eröffnungswissen schließen kann, wird aus dem einen oder
anderem Remis sicher auch mal ein voller Punkt.
Kurz danach glich Werner am 8. Brett zum 2:2 aus und verdeutlichte
seine stabile Saisonleistung mit 5 ½ aus 7. Auf ihn war jederzeit
Verlass, obwohl er gesundheitlich immer wieder Rückschläge
einstecken muss.
Ein typisches Beispiel dafür, dass Schach im Wettkampf auch
unverkrampft und locker ablaufen kann, lieferten am 6. Brett unser
Ernest und sein Gegenüber Gerd Hermann.
Um Sprüche nicht verlegen, wogte die Partie hin und her und nach
beiderseitigen Patzern einigten sich die beiden „Spaßvögel“ auf das
Unentschieden.
Ernest kam damit auf 4 ½ Punkte aus 6. Während der anderen 3
Partien weilte er ja im Ausland und konnte seine Ausbeute nicht
verbessern.
Zwischenstand nach ca. 3 ½ Stunden 2 ½ : 2 ½.
Natürlich sind diese lauten Gedankengänge manchmal auch störend und
vor allem, wenn sich Spieler in Zeitnot befinden.
Sicher auch für Peggy am 4. Brett, die des öfteren damit zu kämpfen
hat. Leider war heute ihr Gegner Andreas Schroetel, der eine
überragende Saison spielte, nicht zu stoppen und Hosena geriet mit
2 ½ : 3 ½ in Rückstand. Trotzdem holte Peggy mit 2 ½ aus 8 ganz
wichtige Punkte, nicht zu vergessen das dramatische Ende gegen USV
Potsdam III, das uns den Mannschaftssieg sicherte und das Wort
„Abstieg“ vergessen ließ.
Trotz des Rückstandes hatten wir allen Grund zur Hoffnung dieses
Mannschafts-Duell noch erfolgreich bestreiten zu können.
Am 2. Brett stand Ottmar sehr vielversprechend und lehnte auch ein
Remisangebot seines Gegners ab. Das gleiche musste Stefan am 1.
Brett in ausgeglichener Stellung machen, da wir ja immer noch
hinten lagen. Nach einer Zeitnotschlacht, die eher Jens Schneider
aus Senftenberg zu überstehen hatte, musste Stefan einen Bauern
geben und nun seinerseits um das Remis kämpfen.
Nach ca. 4 ½ Stunden ereilte auch Ottmars Gegner, Peter Lange, das
Schicksal der Zeitnot. Doch im Gegensatz zu seinem jüngeren
Mannschaftskollegen beging er den entscheidenden Fehler und so
konnte er den Ausgleich zum 3 ½ : 3 ½ nicht verhindern.
Ottmar holte damit am 2. Brett beachtliche 4 Punkte gegen sehr
starke Gegner. Er wünscht sich mehr Konstanz in seinen Leistungen.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: die 4 Punkte müssen da vorne
erst mal erreicht werden.
Obwohl Stefan an diesem Wochenende sehr viel zu erledigen hatte,
stand er unserer Mannschaft zur Verfügung und musste nun fast 5
Stunden kämpfen. Nachdem erwähnten Bauernverlust war das Remis in
weite Ferne gerückt. Jens hatte neben König und Läufer noch 2
Bauern auf dem Brett. Einen davon konnte er in einen Freibauern
verwandeln. Stefan, diesen einen Freibauern weniger, opferte nun,
für mich sehr überraschend, den gleichfarbigen Läufer gegen den
Freibauern. Da der verbleibende Läufer von Jens nun aber nicht das
Umwandlungsfeld des eigenen anderen Bauern auf der h-Linie hatte
und Stefans König nah genug am Feld h8 war, einigte sich beide auf
Unentschieden.
Fast alle wussten, das diese Situation remis ist (außer ich).
Damit hatten wir zumindest das 4:4 und einen Mannschaftspunkt
geschafft.
Für Stefan sind 6 aus 8 (ohne Niederlage) am 1. Brett eine
überzeugende Leistung und ein super Einstand in der 1. von
Hosena.
Mit diesem Ergebnis konnten wir gut leben, für Senftenberg reichte
der eine Punkt nicht, da auch die anderen abstiegsgefährdeten
Mannschaften punkteten.
Das Hosenaer Team erreichte 13 Mannschaftspunkte, einen
ausgezeichneten 3. Platz und das beste Ergebnis in der
Vereinsgeschichte.
Nicht vergessen möchte ich aber an dieser Stelle unsere Spieler
Mike und Marcus, die immer dann einsprangen, wenn Not am Mann war
und ihre Sache mehr oder weniger erfolgreich meisterten.
Auf den oben genannten „Fehler“ möchte ich gar nicht weiter
eingehen, denn das würde den ohnehin schon gespannten Rahmen
sprengen.
Nur soviel: Mir war bisher nicht bekannt, dass ein 2. Platz (bei
Verzicht des 1.) zum Aufstieg berechtigt. Hosena wurde dies früher
auch mal verwehrt.
Aber: In der Turnierordnung, die ich mir nun doch mal genauer
durchgelesen habe, steht genau dies drin: „Sofern die qualifizierte
Mannschaft...auf den Aufstieg verzichtet...geht das Aufstiegsrecht
auf den Zweitplatzierten über“.
Wieder was gelernt...
Selbst mit 14 Punkten wäre ein Aufstieg noch unklar gewesen und
sollte uns nicht weiter interessieren.
Was zählt ist ein sehr guter 3. Platz in der Landesklasse und lasst
uns im neuen Spieljahr wieder mit dem gleichen Elan und Mut
angreifen, dann müssen wir nicht mehr in die Spielordnung
schauen.
Am Ende freut es mich ganz besonders, dass unsere 2. Vertretung im
letzten Punktspiel mit einem 4 ½ : 3 ½ Erfolg gegen Herzberg aus
eigener Kraft den Klassenerhalt in der Regionalliga sicherte und
damit einen hervorragenden 6. Platz erspielte.
Euer Berichterstatter
Daniel Richter
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
4 : 4 |
SV Senftenberg | ||
|
1 |
Johnke, Stefan |
1919 |
0,5:0,5 |
Schneider, Jens |
1880 |
|
2 |
Schott, Ottmar | 1850 |
1 : 0 |
Lange, Peter |
1983 |
|
3 |
Richter Daniel | 1901 |
0 : 1 |
Müller, Manfred |
1886 |
|
4 |
Schott, Peggy | 1732 |
0 : 1 |
Schroetel, Andreas | 1937 |
|
5 |
Kesik, Marco | 1741 |
0 : 1 |
Kottke, Klaus |
1826 |
|
6 |
Eschler, Ernest | 1826 |
0,5:0,5 |
Hermann, Gerd |
1515 |
|
7 |
Trautz, Rainer | 1877 |
1 : 0 |
Klinke, Manfred |
1479 |
|
8 |
Lehmann, Werner | 1811 |
1 : 0 |
Büchner, Lothar |
1288 |
Ergebisse der 9. Runde Landesklasse Süd
| SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
4 : 4 |
SV Senftenberg |
| ESV Lok Falkenberg I |
6,5:1,5 |
SV Chemie Guben I |
| BSV KW Jänschwalde I |
2,5:5,5 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
| USV Potsdam III |
3 : 5 |
Potsdamer SV Mitte I |
| Hohenleipischer SV Lok I |
5,5:2,5 |
Forster SC I |
Tabelle nach der 9. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
18 |
49,0 |
229,0 |
|
2 |
Potsdamer SV Mitte I |
14 |
43,0 |
188,5 |
|
3 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
13 |
45,0 |
200,0 |
|
4 |
BSV KW Jänschwalde I |
9 |
37,0 |
161,0 |
|
5 |
Forster SC I |
9 |
36,5 |
171,0 |
|
6 |
SV Chemie Guben I |
7 |
28,5 |
129,5 |
|
7 |
USV Potsdam III |
5 |
34,0 |
133,5 |
|
8 |
Hohenleipischer SV Lok I |
5 |
31,0 |
124,5 |
|
9 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
5 |
28,0 |
132,0 |
|
10 |
SV Senftenberg |
4 |
27,0 |
144,0 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id=3
Pokalviertelfinale am 17.04.2011
Landespokal Mannschaftsmeisterschaft 2010 / 11
Ansetzung der 2. Runde
USV Potsdam - SC Oranienburg
SC Empor Potsdam I - ESV “1949 Eberswalde”
SV Blau Gelb 1899 Hosena - SG Lok Brandenburg
Spreewald SG Lübbenau I - USC Viadrina Frankfurt / O
SG Lok Brandenburg
01. FM Walter
Günther
2189
02. Urban, Hans- Rainer
2035
03. Müller Klaus
1862
04. Bachran,
Boris
1813
05. Rettig
Maik
1855
06. Schulz
Norbert
2026
07. Hoffmann,
Benjamin
1607
08. Manzke
Lucas
1668
09. Dr.Zurke
Mathias
1802
10. Liebener
Ulrich
1600
11. Leue
Lothar
1568
12. Tilgner
Fritz
1542
Die Dritte trotz klarer Niederlage auf Platz 2 - 27.03.2011
Am 5. Spieltag der 2. Regionalklasse Süd musste unsere "Dritte"
gegen den Spitzenreiter vom SC Finsterwalde antreten.
Erwartungsgemäß gab es gegen diesen für diese Klasse extrem stark
besetzten Gegner nichts zu holen.
Dennoch behauptet unsere 3. Mannschaft den zweiten
Tabellenplatz!
Ergebnisse 5. Runde - 2. Regionalklasse-Süd:
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena III |
0 : 4 |
SC Finsterwalde | ||
|
1 |
Lehmann, Dirk | 1576 |
0 : 1 |
Dr. Kollowa, Kurt | 1894 |
|
2 |
Hübner, Norman | 1169 |
0 : 1 |
Wagner, Guido | 1878 |
|
3 |
Richter, Mandy | 1283 |
0 : 1 |
Rimpel, Dieter | 1731 |
|
4 |
Kratzert, Torsten |
0 : 1 |
Guhr, Christian | 1344 |
| SV Blau-Gelb 1899 Hosena III |
0 : 4 |
SC Finsterwalde |
| SV Königsspringer Herzberg II |
3,5:0,5 |
Hohenleipischer SV Lok III |
Tabelle nach der 5. Runde:
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
SC Finsterwalde |
10 |
18,0 |
45,5 |
|
2 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena III |
6 |
11,0 |
29,0 |
|
3 |
Hohenleipischer SV Lok III |
2 |
6,5 |
14,0 |
|
4 |
SV Königsspringer Herzberg II |
2 |
4,5 |
11,5 |
Letztes Auswärtsspiel in Forst - 20.03.2011
Zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison trat unsere "Erste"
bei der 1. Mannschaft des Forster SC ohne Daniel an. Diesmal
erhielt Marcus wieder einen Einsatz in der Landesklasse. Die
Forster hatten nach einem schwachen Saisonstart eine Siegesserie
gestartet und wollten uns, als ärgster Verfolger, mit einem
Sieg den dritten Platz streitig machen. Zumindest deutete die wohl
zur Zeit stärkste Aufstellung darauf hin.
Das Spiel begann pünktlich 10 Uhr, nur Stefan musste auf seinen
Gegner warten. Mit 25 Minuten Verspätung ging es dann auch an Brett
1 mit einem entsprechenden Zeitvorteil für Stefan los.
Bereits nach der ersten Spielstunde zeichnete sich wieder ein
schwieriger Wettkampf ab:
An Brett 1 hatte Stefan nach einem Fehler in der Eröffnung
nicht nur seinen gesamten Zeitvorteil aufgebraucht, sondern
auch noch eine schlechtere Stellung "erarbeitet".
Auch der Berichterstatter an Zwei war schon in die
Defensive gedrängt. An den Brettern 3 bis 8 waren
ausgeglichene Stellungen zu verzeichnen.
Die zweite Spielstunde war erneut keine "Blau-Gelbe".
Werner konnte zwar den ersten halben
Punkt an Brett 7 sichern. Nach einer sehr offensiven
Eröffnungsbehandlung musste er nach dem Damenabtausch die
Partie in Remisrichtung absichern, weil er keine Initiative mit
seinen Türmen und den verbliebenen Leichfiguren erreichen konnte
und sowohl seine vorgerückten Bauern im Zentrum und am Königsflügel
als auch sein Bauern am Damenflügel gute Angriffsziele
bildeten.
Doch kurz darauf musste Marcus gegen den "alten Haudegen" Kurt
Wächter kapitulieren. Leider hatte er, kurz bevor er in eine
gefährliche Stellung geriet, ein Abzugsschach mit nachfolgendem
Damengewinn nicht gesehen.
Da auch Ernest mit den weißen Steinen am Brett 5 remisierte und die
Lage an den anderen Brettern unverändert war, sah es bei dem
Zwischenstand von 1:2 nicht gut für uns aus.
Auch in der dritten Stunde gab es keine Verbesserung. Ich hatte
einen "Knoten" in der Stellung und konnte eine
Zugzwangsituation nicht vermeiden. Mein Gegner, Michael Zeihser,
nutze diese Chance konsequent zum 1:3 aus.
Die vierte Spielstunde war in fast allen Spielen dieser Saison
unsere Beste und dies sollte auch diesmal so sein. Zum Beginn
der "Hosenaer" Zeit kam es zu einem überraschenden Ende
am 1. Brett. Das Forster Spitzenbrett hatte in besserer Stellung
einen "Blackout". Er wollte auf "Erstickungsmatt" aufs Brett
zaubern und opferte die Dame, übersah aber, dass nicht
zwangsläufig der Turm sondern auch noch ein Springer die Dame
schlage konnte und gab sofort nach seinem Zug auf. Ein glücklicher
Sieg für Stefan und für Forst besonders ärgerlich da mindestens ein
Dauerschach drin war. 2:3.
Das Punktesammeln setzte Marco fort. In einer "verworrenen"
Spielsituation im Mittelspiel, bei dem alle Leichtfiguren der
beiden Kontrahenten im Zentrum verwickelt waren, konnte er
geschickt mit Figurengewinn abtauschen. Am Ende der Schlacht hatte
Marco sogar 3 Leichtfiguren gegen einen Turm. Mit seiner bisher
stärksten Punktspielleistung in den blau-gelben Farben
glich er zum 3:3 aus.
Rainer hatte an Brett 6 im Mittelspiel auf Grund der schlechten
Mannschaftssituation in der dritten Stunde eine Figur geopfert und
dafür zwei Bauern erhalten sowie den gegnerischen König
"freigelegt". Zwar schaffte es sein Gegner, die Leichtfiguren zum
Schutz des eigenen Königs heran zuführen, doch Rainer griff
mit allen an, was er noch auf dem Brett hatte und unsere
"Punktmaschine" (7,5 aus 8) brachte uns mit 4:3 in Führung.
Am Ende spielte wieder einmal Peggy. Zu Beginn der vierte Stunde
sah es eigentlich noch ganz gut aus. 25 Minuten Restzeit für 20
Züge waren zwar nicht gerade viel, aber sie hatte auch schon
weniger Zeit zur Verfügung und sie hatte die Stellung einigermaßen
im Griff. Mit dem Ziel aktiver zu stehenmachte sie zwei
schwache Turmzüge, die ihr Gegner konsequent ausnutzte. Sie
verbrauchte fast ihre komplette Restzeit und konnte die Partie doch
nicht retten.
Insgesamt sicher ein gerechtes Unentschieden zweier gleichstarker
Mannschaften.
Glückwunsch an Falkenberg zum vorzeitigen 1. Platz und zum Aufstieg
in die Landesliga.
Ottmar Schott
| Brett | Forster SC I |
4:4 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I | ||
|
1 |
Franzke, Alexander | 1985 |
0:1 |
Johnke, Stefan | 1919 |
|
2 |
Zeihser, Michael | 2018 |
1:0 |
Schott, Ottmar | 1850 |
|
3 |
Heinze, Diethard | 1869 |
1:0 |
Schott, Peggy | 1732 |
|
4 |
Stark, Eduard | 1825 |
0:1 |
Kesik, Marco | 1741 |
|
5 |
Neumann, Martin | 1632 | 0,5:0,5 | Eschler, Ernest | 1826 |
|
6 |
Witzack, Tilo | 1697 |
0:1 |
Trautz, Rainer | 1877 |
|
7 |
Goldschmidt, Jürgen | 1803 |
0,5:0,5 |
Lehmann, Werner | 1811 |
|
8 |
Wächter, Kurt | 1524 |
1:0 |
Kratzert, Marcus | 1539 |
Ergebisse der 8. Runde Landesklasse Süd
| Forster SC I |
4 : 4 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
| SV Grün-Weiß Niemegk |
4 : 4 |
USV Potsdam III |
| Potsdamer SV Mitte I |
3 : 5 |
ESV Lok Falkenberg I |
| SV Chemie Guben I |
4,5:3,5 |
Hohenleipischer SV Lok I |
| SV Senftenberg |
3 : 5 |
BSV KW Jänschwalde I |
Tabelle nach der 8. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
16 |
42,5 |
199,0 |
|
2 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
12 |
41,0 |
184,5 |
|
3 |
Potsdamer Sv Mitte I |
12 |
38,0 |
164,5 |
|
4 |
Forster SC I |
9 |
34,0 |
154,5 |
|
5 |
BSV KW Jänschwalde I |
7 |
31,0 |
134,5 |
|
6 |
SV Chemie Guben I |
7 |
27,0 |
123,5 |
|
7 |
USV Potsdam III |
5 |
31,0 |
121,5 |
|
8 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
5 |
26,0 |
122,5 |
|
9 |
Hohenleipischer SV Lok I |
3 |
25,5 |
105,0 |
|
10 |
SV Senftenberg |
3 |
23,0 |
123,5 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id=3
Hosena II nach erneuter Niederlage im Abstiegskampf - 20.03.2011
Erneut hat unsere "Zweite" nach großem Kampf keine
Mannschaftspunkte in der Hand und steht nun als zwar bester
Tabbellenneunter mitten im Abstiegskampf, denn bei einer Niederlage
in der letzten Runde in Herzberg und gleichzeitigem Sieg von
Jüterbog wäre man als Tabellenzehnter definitiv abgestiegen. Also
Kopf hoch und noch einmal alles geben! Es ist aus eigener Kraft der
Klassenerhalt zu schaffen!
Glückwunsch an RAW Cottbus II zum 1. Platz und Aufstieg in die
Landesklasse!
Ergebnisse 8. Runde Regionalliga-Süd:
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
3 : 5 |
SV Bad Liebenwerda I | ||
|
1 |
Bannert, Mike | 1736 |
0 : 1 |
Wendt, Horst | 1792 |
|
2 |
Würsig, Mathias | 1679 |
0,5:0,5 |
Beindorf, Philipp | 1649 |
|
3 |
Koch, Rico | 1630 |
1 : 0 |
Wengler, Lothar | 1714 |
|
4 |
Jungwirth, Jürgen | 1683 |
0,5:0,5 |
Kotte, Werner | 1739 |
|
5 |
Wieciers, Uwe | 1657 |
0,5:0,5 |
Rank, Torsten |
1542 |
|
6 |
Morawe, Rudolf | 1556 |
0 : 1 |
Dr. Miehe, Konstant |
1421 |
|
7 |
Haensch, Thomas | 1589 |
0 : 1 |
Schubert, Frank |
1517 |
|
8 |
Lehmann, Dirk |
1576 |
0,5:0,5 |
Schubert, Günter |
1478 |
| SC Pegasus Jüterbog |
4,5:3,5 |
SV Königsspringer Herzberg I |
| FSV Spremberg |
5 : 3 |
SSG Lübbenau II |
| ESV Lok RAW Cottbus II |
4,5:3,5 |
SV Eintracht Ortrand |
| SV Blau-Gelb Hosena II |
3 : 5 |
SV Bad Liebenwerda I |
| SV Chemie Guben II |
2 : 6 |
Blau-Weiß Vetschau |
Tabelle nach der 8. Runde:
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok RAW Cottbus II |
15 |
42,5 |
200,0 |
|
2 |
SV Eintracht Ortrand |
12 |
43,0 |
199,0 |
|
3 |
FSV Spremberg |
10 |
33,5 |
146,5 |
|
4 |
SV Bad Liebenwerda I |
9 |
34,5 |
147,5 |
|
5 |
SV Königsspringer Herzberg I |
8 |
29,0 |
130,5 |
|
6 |
SSG Lübbenau II |
6 |
28,5 |
136,5 |
|
7 |
Blau-Weiß Vetschau |
6 |
28,0 |
109,5 |
|
8 |
SV Chemie Guben II |
5 |
28,5 |
128,0 |
|
9 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
5 |
25,5 |
122,5 |
|
10 |
SC Pegasus Jüterbog |
4 |
27,0 |
120,0 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi
Kampflose Punkte gegen Guben I - 27.02.2011
Guben trat nicht an
Vergeblich saßen unsere Spieler am letzten Februarsonntag im Spiellokal. Die Gubener Gäste hatten, nach uns zur Verfügung stehenden Informationen, Probleme mit dem Fahrzeug und konnten so nicht nach Peickwitz anreisen.
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
5 : 3 |
SV Chemie Guben I | ||
|
1 |
Johnke, Stefan |
1919 |
+ : - |
- |
|
|
2 |
Schott, Ottmar | 1850 |
+ : - |
- |
|
|
3 |
Richter Daniel | 1901 |
+ : - |
- |
|
|
4 |
Kesik, Marco | 1741 |
* : - |
- |
|
|
5 |
Eschler, Ernest | 1826 |
+ : - |
- |
|
|
6 |
Trautz, Rainer | 1877 |
+ : - |
- |
|
|
7 |
Lehmann, Werner | 1811 |
+ : - |
- |
|
|
8 |
Bannert, Mike | 1736 |
+ : - |
- |
Ergebisse der 7. Runde Landesklasse Süd
| SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
8 : 0 |
SV Chemie Guben I |
| ESV Lok Falkenberg I |
4,5:3,5 |
USV Potsdam III |
| BSV KW Jänschwalde I |
2,5:5,5 |
Forster SC I |
| SV Senftenberg |
3 : 5 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
| Hohenleipischer SV Lok I |
2,5:5,5 |
Potsdamer SV Mitte I |
Tabelle nach der 7. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
14 |
37,5 |
173,5 |
|
2 |
Potsdamer SV Mitte I |
12 |
35,0 |
154,0 |
|
3 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
11 |
37,0 |
165,5 |
|
4 |
Forster SC I |
8 |
30,0 |
137,5 |
|
5 |
BSV KW Jänschwalde I |
5 |
26,0 |
116,5 |
|
6 |
SV Chemie Guben I |
5 |
22,5 |
101,0 |
|
7 |
USV Potsdam III |
4 |
27,0 |
105,0 |
|
8 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
4 |
22,0 |
103,0 |
|
9 |
Hohenleipischer SV Lok I |
3 |
22,0 |
91,5 |
|
10 |
SV Senftenberg |
2 |
20,0 |
105,5 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id=3
Krimi Teil 2 in Potsdam
Am 06.02.11 hatten wir keinen geringeren Gegner als den
Zweiten der Landesklasse-Süd Potsdamer SV Mitte I.
Da uns aber nur ein Pünktchen trennte, versprach auch dieser
Mannschaftskampf große Spannung. Unser Gegner aus der
Landeshauptstadt setzte auf seine ersten 8 Bretter und war somit
vom Papier her gesehen in der Favoritenrolle.
Wir mussten nur unseren „Dauerurlauber“ Ernest durch Mike
ersetzten. Mit starkem Wind, Regen und einem äußerst mulmigen
Magen-Gefühl beim Berichterstatter machten wir uns auf den
Weg.
Zum Spielverlauf:
Den ersten halben Punkt ereichte Marco am 5. Brett
bereits in der Eröffnungsphase, nachdem diese nicht wie gewollt
verlief. Die Begründung „ich war erst um 4.00 im Bett und bin
müde“, ist keine Begründung, aber für mich nachzuvollziehen.
Schließlich war ich auch mal jung und das war noch eines meiner
kleinsten Delikte.
Nach ca. 2 ½ Stunden musste Mike an 8 wieder einsehen, dass
in der Landesklasse doch etwas anderes Schach gespielt wird und
quittierte seine zweite Null.
Danach konnte ich am 3. Brett zum Zwischenstand von 1 ½ : 1
½ ausgleichen, da es mir mein Gegner an diesem Tag recht
einfach machte. Er bestrafte meine Ungenauigkeiten in der Eröffnung
nicht und war dann in der Verteidigung viel zu langsam und
ungenau.
Aber wir fragten uns, warum spielt eigentlich Werner am 7.
Brett noch? Sein Vorteil schien so groß und wir rechneten jeden
Augenblick mit dem „Knock Out“.
Da Stefan an 1 im Turmendspiel einen Fehler beging und die
Partie verloren schien, musste Peggy am 4. Brett ein
Remisangebot ablehnen, obwohl die Zeitnot drohte.
Die Bretter 2 mit Ottmar und 6 mit Rainer standen zu
diesem Zeitpunkt ausgeglichen, aber ohne Möglichkeit zur eigenen
Initiative.
Unser Mister 100% Rainer legte so eine „kleine Pause“ ein und
unterschrieb das Unentschieden, nachdem im Bauernendspiel wirklich
nichts mehr ging.
Seine bisherige super Leistung 5 ½ aus 6!
Zwischenstand nach ca. 3 ½ Stunden 2:2.
Und Werner spielte immer noch?! Jetzt sahen wir mit Entsetzten,
dass wohl doch nur ein Remis rauskommen wird.
Stefan bäumte sich gegen die Niederlage und Peggy versuchte alles,
ihren minimalen Vorteil erfolgreich umzusetzen.
Nach ca. 4 Stunden Spielzeit musste Werner ins Remis einwilligen,
nachdem sein Gegner den Turm gegen 2 Bauern opferte und nur noch
ein Läufer + 2 Könige auf dem Brett verblieben. 2 ½ : 2
½.
Am 1. Brett schien es nur eine Frage der Zeit, bis der Potsdamer
Spieler seinen Vorteil verwerten konnte. Beide zogen sehr schnell,
Stefan hatte nichts mehr zu verlieren. Prompt unterlief der
gegnerischen Nr.1 der entscheidende Fehler und er lies ein
Dauerschach zu. Mit 3 ½ aus 5 am 1. Brett kommt so schnell an
Stefan keiner vorbei!
Damit spielte nach über 4 ½ Stunden nur noch „unsere“ Familie Schott. Peggy einigte sich dann doch auf Remis, da die 2. Zeitnot drohte und der Gewinn schwierig war. Es spielte ja noch ihr Papa...
Diesmal musste Ottmar, ob er wollte oder nicht, den 2.
Teil des Krimis weiterschreiben, den Peggy mit ihrer
spektakulären Partie gegen USV Potsdam III begonnen hatte.
Unsere Nr.2 hatte noch ca. 4 Minuten, SF Illner noch gut 15
Minuten Restbedenkzeit. Die Stellung war ausgeglichen und
nach 80 Zügen änderte sich daran auch nicht viel. Ottmar bot
zum zweiten Mal remis. Doch der Gegner spielte weiter. Im 99.
Zug, dasUnentschieden durch die 50 Züge Regel stand
unmittelbar bevor, machte SF Illner seinen letzten
möglichen Bauernzug und die Regel wurde außer Kraft
gesetzt, was aber an der ausgeglichenen Stellung nichts änderte.
Die Züge flogen hin und her...meistens natürlich durch Ottmar auf
die Reise geschickt. Mit einer Restminute reklamierte Ottmar auf
Remis, da in den letzten 50 Zügen kein Gewinnweg des Gegners zu
erkennen war.
Fairerweise erkannte das auch der Potsdamer Schietsrichter so und
man einigte sich nach über 100 Zügen und fast 5 Stunden Spielzeit
friedlich auf das Unentschieden.
Damit entwickelt sich Ottmar am 2. Brett zu einem Fels in der
Brandung gegen starke Gegnerschaft.
Endstand 4:4
Das spiegelte auch insgesamt den Mannschaftskampf wieder. Hier trafen 2 Teams in Augenhöhe aufeinander. Damit konnten wir unseren guten 3. Platz festigen.
Sehr erfreulich ist der Sieg unseren 2. Vertretung mit 5:3 zu Hause gegen Lübbenau II. Mit bisher bester verfügbarer Aufstellung gelangen 2 wichtige Punkte und der Anschluss ans Mittelfeld ist hergestellt. Weiter so...!
Daniel Richter
| Brett | Potsdamer SV Mitte I |
4 : 4 |
SV Blau-Gelb Hosena I | ||
|
1 |
Schäfer, Heiko | 1997 |
0,5:0,5 |
Johnke, Stefan | 1919 |
|
2 |
Illner, Kristof | 2002 |
0,5:0,5 |
Schott, Ottmar | 1850 |
|
3 |
Greber, Andreas | 1878 |
0:1 |
Richter, Daniel | 1901 |
|
4 |
Rackowiak, Hans | 1899 |
0,5:0,5 |
Schott, Peggy | 1732 |
|
5 |
Dr. Wagner, Matthias | 1818 |
0,5:0,5 |
Kesik, Marko | 1741 |
|
6 |
Pönisch, Helmut | 1825 |
0,5:0,5 |
Trautz, Rainer | 1877 |
|
7 |
Bernhöft, Erhard | 1809 |
0,5:0,5 |
Lehmann, Werner | 1811 |
|
8 |
Tüngethal, Günter | 1801 |
1:0 |
Bannert, Mike | 1736 |
Ergebisse der 6. Runde Landesklasse Süd
| SV Grün-Weiß Niemegk |
2,5:5,5 |
ESV Lok Falkenberg I |
| Potsdamer SV Mitte I |
4 : 4 |
SV Blau-Gelb Hosena I |
| USV Potsdam III |
3,5:4,5 |
Hohenleipischer SV Lok I |
| Forster SC I |
5 : 3 |
SV Senftenberg |
| SV Chemie Guben I |
2,5:5,5 |
BSV KW Jänschwalde I |
Tabelle nach der 6. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
12 |
33,0 |
148,5 |
|
2 |
Potsdamer SV Mitte I |
10 |
29,5 |
126,5 |
|
3 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
9 |
29,0 |
129,5 |
|
4 |
Forster SC I |
6 |
24,5 |
113,5 |
|
5 |
BSV KW Jänschwalde I |
5 |
23,5 |
104,5 |
|
6 |
SV Chemie Guben I |
5 |
22,5 |
101,0 |
|
7 |
USV Potsdam III |
4 |
23,5 |
94,0 |
|
8 |
Hohenleipischer SV Lok I |
3 |
19,5 |
83,0 |
|
9 |
SV Senftenberg |
3 |
17,0 |
89,5 |
|
10 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
2 |
17,0 |
83,0 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id= 4
Hosena II verliert in Ortrand klar - 16.01.2011
Leider verlor unsere "Zweite" ierneut klar verloren. Dabei trat
der Tabellenzweite Ortrand in Bestbesetzung antrat und war
damit unserer durch einige Ausfälle geschwächten Zweiten in jeder
Beziehung klar überlegen. Das Remis von Thomas ist beachtlich, war
aber leider auch das einzig zählbare.
Ergebnisse 5. Runde Regionalliga-Süd:
| Brett | SV Eintracht Ortrand |
7,5:0,5 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena II | ||
|
1 |
Berthold, Andreas | 2157 |
1 : 0 |
Würsig, Mathias | 1679 |
|
2 |
Schrödter, Axel | 1843 |
1 : 0 |
Koch, Rico | 1630 |
|
3 |
Jungrichter, Manfred | 1848 |
+ : - |
Jungwirth, Jürgen | 1683 |
|
4 |
Schach, Volker | 1850 |
1 : 0 |
Morawe, Rudolf | 1556 |
|
5 |
Kerstan, Konrad | 1762 |
0,5:0,5 |
Haensch, Thomas |
1589 |
|
6 |
Hanisch, Bernd | 1749 |
1 : 0 |
Richter, Mandy |
1283 |
|
7 |
Dasler, Horst | 1664 |
1 : 0 |
Hübner, Norman |
1169 |
|
8 |
Joachim, Friedrich | 1316 |
1 : 0 |
Kratzert, Torsten |
0 |
| SV Eintracht Rtrand | 7,5:0,5 | SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
| SSG Lübbenau II |
5,5:2,5 |
SV Königsspringer Herzberg I |
| FSV Spremberg |
4,5:3,5 |
SC Pegasus Jüterbog |
| ESV Lok RAW Cottbus II |
6 : 2 |
SV Chemie Guben II |
| Blau-Weiß Vetschau |
3,5:4,5 |
SV Bad Liebenwerda I |
Tabelle nach der 5. Runde:
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok RAW Cottbus II |
9 |
28,0 |
134,5 |
|
2 |
SV Eintracht Ortrand |
8 |
27,5 |
130,5 |
|
3 |
FSV Spremberg |
8 |
23,0 |
100,5 |
|
4 |
SSG Lübbenau II |
6 |
20,5 |
95,5 |
|
5 |
SV Königsspringer Herzberg I |
5 |
17,0 |
73,0 |
|
6 |
SV Bad Liebenwerda I |
4 |
19,0 |
80,0 |
|
7 |
SV Chemie Guben II |
3 |
19,5 |
88,0 |
|
8 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
3 |
14,0 |
63,0 |
|
9 |
SC Pegasus Jüterbog |
2 |
17,5 |
79,5 |
|
10 |
Blau-Weiß Vetschau |
2 |
14,0 |
55,5 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi
Krimi gegen USV Potsdam III - 16.01.2011
5. Punktspiel gegen USV Potsdam III an Spannung kaum zu überbieten
Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenersten der
Landesklasse-Süd aus Falkenberg war unser Ziel im ersten Spiel des
Jahres 2011 klar: Wiedergutmachung!
Das dies sehr schwierig wird, konnten wir bereits an der
Aufstellung unserer Gäste erkennen So ließen sie ihr vermeintlich
schwächeres 1. Brett zu Hause und setzten dafür einen „Brocken“ an
das 8. Brett. Damit war unsere Gäste durchweg sehr stark
besetzt. Nach durchwachsenem Saisonstart wollten sie es
diesmal unbedingt wissen und nach eigener Aussage hatten sie sich
auch speziell auf uns vorbereitet.
Unbewusst machten wir ihnen einen Strich durch die Rechnung, da wir
leider an diesem Wochenende viele Ausfälle ersetzten mussten.
Stefan, unser 1. Brett, musste aus der Ferne hoffen und
Ernest sonnt sich immer noch in Kolumbien.
Dadurch rutschten wir auf und in die Mannschaft kamen wieder
Mike und Marcus.
Die Ehre am 1. Brett zu spielen, hatte demnach Ottmar. Mit
Schwarz hielt er auch lange sehr gut dagegen und hatte, nach
eigener Aussage, etwas Glück. Sein starker Gegner verpasste die
beste Möglichkeit und so stand das Remis nach 3 Stunden fest.
Kurz zuvor hatte sich Marco am 4. Brett von seinem
Gegner im ausgeglichenen Turmendspiel unentschieden getrennt. Er
bestätigte damit seine starke Leistung beim diesjährigen
Neujahrsturnier in Guben.
Der lang anhaltende Zwischenstand: 1:1.
Nach ca. 4 Stunden Spielzeit ging es dann sehr schnell.
Werner an Brett 6 lehnte in besserer Stellung ein
Remisangebot ab und gewann dann sicher seine Partie.
Rainer am 5. Brett konnte den vollen Punkt verbuchen, da
sein Gegner in ausgeglichener Stellung einen groben Fehler beging.
Damit erhöht sich seine Bilanz auf 5 Punkte in 5
Spielen.
Am 8. Brett versuchte Marcus alles, stand zwischendurch auch
ordentlich und es roch nach Opfer. Doch letztendlich musste er sich
geschlagen geben. Trotzdem war das eine gute Partie und es war
sicher nicht sein letzter Einsatz in der 1.!
Das Glück völlig aufgebraucht hat wohl Mike am 7. Brett.
Wahrscheinlich lag er gedanklich noch im Bett und verschlief seine
Eröffnung völlig. Nach Lxf7 war die Stellung schon
aufgabereif. Jetzt aber komplett aus den Träumen gerissen, kämpfte
er verbissen weiter und sein Gegenüber verbrauchte zu viel Zeit für
den Gewinnweg. So musste sich der Potsdamer Spieler kurz vor
dem Matt setzen mit dem Remis zufrieden geben, da er die Zeit
überschritt. ( Mike hatte keinen Bauern mehr )
Zwischenstand 3 ½ : 2 ½ .
So komme ich jetzt zu meiner Partie. Es ist nicht zu
entschuldigen, dass ich für 12 Züge 1h 45min benötigte. Natürlich
wollte ich mit Weiß gewinnen. Leider stand ich nach der Eröffnung
ganz klar auf Verlust und schwindelte noch ein bisschen herum. Das
lohnte sich, denn nach überstandener Zeitnotphase ( hatte ich
wirklich nicht so im Gefühl ), rettete ich das Remis nach 4 ¾
Stunden.
Damit stand es 4:3 und das Mannschafts-Unentschieden war
erreicht, aber der eigentliche Krimi ging gerade erst los:
Noch spielte aber Peggy und was sagte ich in meinem 3
Rundenbericht...?
Es war 6 Minuten vor Ultimo. Peggy mit 1 Restminute, der Gegner hatte noch 5 Minuten zur Verfügung.
Der Potsdamer Spieler konnte auf Grund des Zwischenstandes
natürlich kein Remis annehmen, auch wenn die Stellung nicht mehr
hergab. Man muss ihm aber zugestehen, dass er ständig versucht hat,
Fehler zu provozieren und nicht nur die Figuren hin und hergesetzt
hat, um Peggy's akute Zeitnot auszunutzen. Nach wildem Blitzen
konnte Peggy, wie schon in der ersten Runde in Jänschwalde in
Zeitnot, eine Gewinnstellung aufs Brett zaubern. Diesmal aber mit
dem besseren Ende für sich, denn zur Überraschung aller fiel nicht
bei Peggy sondern auf der gegnerischen Uhr das
Blättchen. Mit dieser nervenstarken Leistung stellte sie den
Mannschaftssieg von 5:3 sicher.
Zur Frage von vorhin...
Antwort: “Ich bin mir aber sicher, dass sie Ihre Punkte noch
beisteuern wird.“
Das war ein ganz wichtiger!
Der Lohn für diese starke kämpferische Leistung der gesamten
Mannschaft ist ein beachtlicher 3. Platz mit großem Abstand zum
Mittelfeld und „Abstieg“ können wir (in diesem Jahr) aus unserem
Wortschatz streichen.
Das Wort Glück kam nun in diesem Bericht sehr oft vor, aber Glück
haben nur die Tüchtigen...
Keine Chance auf einen Mannschaftspunkt hatte unsere 2. Vertretung
in Ortrand.
Mit dem letzten Aufgebot von nur 7 Spielern gab es eine bittere 7 ½
: ½ Niederlage.
Den halben Ehrenpunkt holte Thomas.
Trotzdem stehen sie auf einem Nichtabstiegsplatz und wir werden
alles tun, damit das auch so bleibt.
Daniel Richter
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
5 : 3 |
USV Potsdam III | ||
|
1 |
Schott, Ottmar | 1850 |
0,5:0,5 |
Barna, Andre | 1987 |
|
2 |
Richter Daniel | 1901 |
0,5:0,5 |
Hinsche, Robert |
1815 |
|
3 |
Schott, Peggy | 1732 |
1:0 |
Dr. Hälsig, Günter | 1891 |
|
4 |
Kesik, Marco | 1741 |
0,5:0,5 |
Sterz, Detlef | 1827 |
|
5 |
Trautz, Rainer | 1877 |
1:0 |
Lahn, Kay-Uwe | 1789 |
|
6 |
Lehmann, Werner | 1811 |
1:0 |
Dr. Böttcher, Frank | 1831 |
|
7 |
Bannert, Mike | 1736 |
0,5:0,5 |
Ahrens, Kai | 1702 |
|
8 |
Kratzert, Marcus | 1539 |
0:1 |
Gölitz, Hartmut | 1834 |
Ergebisse der 5. Runde Landesklasse Süd
| SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
5 : 3 |
USV Potsdam III |
| Forster SC I |
6 : 2 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
| BSV KW Jänschwalde I |
3 : 5 |
Potsdamer SV Mitte I |
| SV Senftenberg |
4,5:3,5 |
SV Chemie Guben I |
| Hohenleipischer SV Lok I |
2,5:5,5 |
ESV Lok Falkenberg I |
Tabelle nach der 3. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
10 |
27,5 |
123,5 |
|
2 |
Potsdamer SV Mitte I |
9 |
25,5 |
111,0 |
|
2 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
8 |
25,0 |
109,0 |
|
4 |
SV Chemie Guben I |
5 |
20,0 |
87,5 |
|
6 |
Forster SC I |
4 |
19,5 |
91,0 |
|
7 |
BSV KW Jänschwalde I |
3 |
18,0 |
82,0 |
|
8 |
SV Senftenberg |
3 |
14,0 |
76,0 |
|
9 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
2 |
14,5 |
72,0 |
|
9 |
Hohenleipischer SV Lok I |
1 |
15,0 |
63,5 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id=3
14. Neujahrsopen in Guben
Stefan, Daniel und Marco vertraten in diesem Jahr die
blau-gelben Farben beim Gubener Neujahrsopen.
Unter insgesamt 95 Teilnehmern konnten alle Drei nach 9 Runden
guten Plätze im vorderen Mittelfeld belegen und bis auf Daniel ihre
Startposition verbessern.
Insbesondere die Remispartien von Stefan gegen gegen die teilnehmenden Spitzenspieler der Region FM Karsten Schulz und Andreas Berthold sind beachtlich.
| Pl. | Startnr. | Name | Verein/Ort/Land | ELO | DWZ | Pkt. | BW | SB |
|
1 |
1 |
GM Zarkhartsov, Viacheslav | Russland | 2602 | 7,5 | 49,0 | 374,0 | |
|
2 |
4 |
IM Stets, Dimitry | Ukraine | 2474 | 2460 | 7,0 | 49,5 | 377,5 |
|
3 |
3 |
GM Sergeev, Vladimir | Ukraine | 2483 | 6,5 | 49,5 | 369,5 | |
|
4 |
5 |
GM Womacka, Matthias | USG Chemnitz | 2471 | 2443 | 6,5 | 49,0 | 368,0 |
|
|
... | |||||||
|
11 |
12 |
FM Schulz, Karsten | VBSF Cottbus | 2343 | 2258 | 6,0 | 44,0 | 343,5 |
|
12 |
13 |
Berthold, Andreas | SV Eintracht Ortrand | 2236 | 2169 | 6,0 | 44,0 | 342,0 |
| ... | ||||||||
|
23 |
20 |
Richter, Daniel | SV Blau-Gelb 1899 Hosena | 2080 | 1903 | 5,5 | 39,5 | 325,0 |
|
24 |
45 |
Kesik, Marco | SV Blau-Gelb 1899 Hosena | 1864 | 1715 | 5,5 | 36,5 | 317,0 |
| ... | ||||||||
|
29 |
34 |
Johnke, Stefan | SV Blau-Gelb 1899 Hosena | 1937 | 1919 | 5,0 | 42,0 | 320,5 |
Spitzenspiel am 12.12.2010 in Falkenberg
Am 3.Advent-Sonntag, war uns bewusst, dass es in Falkenberg sehr
knapp zugehen würde. Zwar waren uns die ersten 5 Bretter der
Gastgeber wertzahlmäßig weit überlegen, dennoch sollte ein knapper
Sieg möglich sein. Das haben wir schön öfters bewiesen.
Doch zuerst möchte ich einen Gruß an unseren Schachkamerad
Ernest loswerden, der zur Zeit in Kolumbien weilt und sich
nicht mit den kalten Temperaturen und Unmengen von Schnee
herumschlagen muss. Wir wünschen Dir alles Gute, komm bald wieder
zurück!
Somit kam wieder Mike zum Einsatz. Ansonsten waren alle
Stammspieler an Bord. Auch Falkenberg trat mit der
Stammaufstellung an.
Bereits nach 2 Stunden standen 2 Unentschieden auf dem Protokoll.
Zu früh?
Ich glaube nicht, denn Werner am 7.Brett stand im Endspiel
völlig ausgeglichen und ich an 3 war nach meinem 15. Zug, der ein
Zugeständnis an meinen Gegner war, ( mein Plan des Königsangriffs
scheiterte durch eine kleine Ungenauigkeit ) sehr froh über das
Remis-Angebot, zumal die bevorstehende Zeitnot drohte.
Das ich dieses Problem nicht in den Griff bekomme, ist ein anderes
Thema und ich ärgere mich sicher am meisten darüber.
Auch Mike am 8.Brett bekam in ausgeglichener Stellung ein
Remis-Angebot, wartete eine halbe Stunde ab und nahm es dann (nach
Absprache) doch an
Am 1. Brett holte Stefan in leicht unbequemerer Stellung ein
Remis. Natürlich wollte auch er mehr, aber warum überziehen, wenn
somit ein knapper Sieg oder 4:4 möglich ist?
Rainer an 6 stand auf Gewinn und bei Ottmar am
2.Brett zeichnete sich die Niederlage ab.
So kam es auch nach ca. 3 ½ Stunden. Damit ist Rainer bei
100% und unser bester Punktesammler.
Zwischenstand 3:3.
Wieder mal war es unsere Mitte, die es reißen musste. Ich
hatte mich vorher festgelegt.
Ein Punkt an Brett 4 und 5 waren nötig, um was Zählbares zu
erreichen.
Leider wurde es nur ein Halber durch Peggy am 4.Brett.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir dennoch voller Hoffnung, da
eigentlich Peggy in „gedrückter“ Stellung die Punkteteilung
festhielt.
Jetzt kam es auf Marco an, der über 4 Stunden kämpfte und
das Remis zum Greifen nah hatte.
Leider verfolgte er zum Schluss einen ungenaues Manöver, was der
Gegner auch konsequent ausnutzte und den vollen Punkt
einfuhr.
Damit hatten wir den denkbar knappen Endstand von 4 ½ : 3
½.
Fazit: Kein Weißsieg, 5 Remisen. Zu viel um ein 4:4 zu
erreichen?
Das lasse ich offen. An der Einstellung und am Kampfeswillen lag es
zumindest nicht.
Da bin ich mir ganz sicher.
Manchmal ist eben nicht mehr drin und man muss den Falkenberger
Spielern zu den verdienten 2 Punkten gratulieren.
Unsere 2. Vertretung, die selbst mit dem letzten Aufgebot spielte,
konnte gegen den Ersten der Regionalliga-Süd RAW Cottbus II ein
4:4 Unentschieden erreichen.
Wenn man aber auch die generische Aufstellung betrachtet, ist das
wohl ein verschenkter Punkt.
Letztendlich aber wieder ein kleines Stück auf dem Weg zum
Klassenerhalt.
Zum Schluss bleibt mir allen Schachfreunden und deren Familien ein
besinnliches und frohes Weihnachtsfest zu wünschen, einen guten
Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg in 2011, persönlich und
natürlich bei der schönsten Nebensache der Welt, unserem geliebten
Schachspiel.
Bleibt alle gesund und lasst uns am 16.01.2011 zu Hause gegen den
USV Potsdam wieder angreifen bzw. unsere 2. Mannschaft in Ortrand
auf Punktejagd gehen.
Was meinte Jürgen bei unserem kleinen Jahresausklang?
In 2 Jahren spielen wir Landesliga...
In dem Sinne,
Euer Daniel Richter
| Brett | ESV Lok Falkenberg I |
4,5:3,5 |
SV Blau-Gelb Hosena I | ||
|
1 |
Helbig, Jens | 2027 |
0,5:0,5 |
Johnke, Stefan | 1919 |
|
2 |
Gander, Ralf | 1998 |
1:0 |
Schott, Ottmar | 1850 |
|
3 |
Richter, Karsten | 2031 |
0,5:0,5 |
Richter, Daniel | 1901 |
|
4 |
Krüger, Guido | 1904 |
0,5:0,5 |
Schott, Peggy | 1732 |
|
5 |
Göpel, Martin | 1898 |
1:0 |
Kesik, Marko | 1741 |
|
6 |
Kaiser, Michael | 1774 |
0:1 |
Trautz, Rainer | 1877 |
|
7 |
Schemmel, Frank | 1721 |
0,5:0,5 |
Lehmann, Werner | 1811 |
|
8 |
Große, Martin | 1617 |
0,5:0,5 |
Bannert, Mike | 1736 |
Ergebisse der 4. Runde Landesklasse Süd
| SV Grün-Weiß Niemegk |
5 : 3 |
Hohenleipischer SV Lok I |
| ESV Lok Falkenberg I |
4,5:3,5 |
SV Blau-Gelb Hosena I |
| USV Potsdam III |
3 : 5 |
BSV KW Jänschwalde I |
| Potsdamer SV Mitte I |
6 : 2 |
SV Senftenberg |
| SV Chemie Guben I |
4 : 4 |
Forster SC I |
Tabelle nach der 1. Runde
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok Falkenberg I |
8:0 |
22,0 |
95,5 |
|
2 |
Potsdamer SV Mitte I |
7:1 |
20,5 |
91,0 |
|
3 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena I |
6:2 |
20,0 |
85,0 |
|
4 |
SV Chemie Guben I |
5:3 |
16,5 |
75,5 |
|
5 |
USV Potsdam III |
4:4 |
17,0 |
65,5 |
|
6 |
BSV KW Jänschwalde I |
3:5 |
15,0 |
66,0 |
|
7 |
Forster SC I |
2:6 |
13,5 |
64,5 |
|
8 |
SV Grün-Weiß Niemegk |
2:6 |
12,5 |
62,5 |
|
9 |
Hohenleipischer SV Lok I |
1:7 |
12,5 |
55,5 |
|
10 |
SV Senftenberg |
1:7 |
9,5 |
52,0 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi?action=ergebnis_runden&liga_id= 4
Hosena II ringt dem Spitzenreiter ein Unentschieden ab - 12.12.10
Ergebnisse 3. Runde Regionalliga-Süd:
| Brett | SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
4 : 4 |
ESV Lok RAW Cottbus II | ||
|
1 |
Würsig, Mathias | 1679 |
0 : 1 |
Heßmer, Dietrich | 1853 |
|
2 |
Koch, Rico | 1630 |
0,5:0,5 |
Neumann, Hans-Georg | 1683 |
|
3 |
Jungwirth, Jürgen | 1683 |
0 : 1 |
Merten, Karl-Heinz | 1563 |
|
4 |
Wieciers, Uwe | 1657 |
1 : 0 |
Lenze, Thomas |
0 |
|
5 |
Kratzert, Marcus | 1539 |
0,5:0,5 |
Pietzko, Andreas |
1547 |
|
6 |
Nuglisch, Mandy | 1283 |
+ : - |
Jargott, Daniel |
1386 |
|
7 |
Hübner, Norman | 1169 |
1 : 0 |
Berbig, Ben |
937 |
|
8 |
Kratzert, Torsten |
0 |
0 : 1 |
Marzahn, Tino |
1234 |
| SC Pegasus Jüterbog | 3,5:4,5 | Blau-Weiß Vetschau |
| SV Bad Liebenwerda I |
4,5:3,5 |
SSG Lübbenau II |
| SV Königsspringer Herzberg I |
4,5:3,5 |
SV Eintracht Ortrand |
| SV Blau-Gelb Hosena II |
4 : 4 |
ESV Lok RAW Cottbus II |
| SV Chemie Guben II |
3,5:4,5 |
FSV Spremberg |
Tabelle nach der 4. Runde:
| Platz | Mannschaft | Punkte | Brettpkt. | Wertpkt. |
|
1 |
ESV Lok RAW Cottbus II |
7 |
22,0 |
102,5 |
|
2 |
SV Eintracht Ortrand |
6 |
20,0 |
96,5 |
|
3 |
FSV Spremberg |
6 |
18,5 |
77,0 |
|
4 |
SV Königsspringer Herzberg I |
5 |
14,5 |
64,0 |
|
5 |
SSG Lübbenau II |
4 |
15,0 |
68,5 |
|
6 |
SV Chemie Guben II |
3 |
17,5 |
84,0 |
|
7 |
SV Blau-Gelb 1899 Hosena II |
3 |
13,5 |
61,0 |
|
8 |
SV Bad Liebenwerda I |
2 |
14,5 |
60,5 |
|
9 |
SC Pegasus Jüterbog |
2 |
14,0 |
67,0 |
|
10 |
Blau-Weiß Vetschau |
2 |
10,5 |
39,0 |
siehe auch
http://www.schachligen.de/cgi-bin/admin/hp.cgi