schach-hosena.de
Berichte
http://www.schach-hosena.de/berichte-01.html

© 2012 schach-hosena.de

Unnötige Niderlage gegen Lübbenau II

Die 2. Mannschaft aus Hosena spielte am Sonntag dem 25.09.2011 gegen die  SSG Lübbenau II.

Die erste halbe Stunde verlief relativ ereignislos. Alle Bretter standen stabil, wobei Rudi als klarer Favorit leichte Vorteile in der Eröffnung erspielte, aber durch einen erzwungenen Bauerntausch konnte der Gegner die Situation entspannen. Rico hingegen versuchte mit dem Morra-Gambit sofort den Gegner zu verunsichern, der jedoch wusste was er spielen muss und konnte durch gezielten Figurentausch die Atmosphäre entspannen.

Ernest das Schlachtschiff der 2. Mannschaft begann passiv, wurde aber mit zunehmender Spieldauer immer aktiver, jedoch ohne deutliche Vorteile.  An den anderen Brettern konnte keiner der Spieler bis dahin Stellungsvorteile erzielen.

Mathias ergriff  nach einer dreiviertel Stunde mit einem f-Bauernvorstoß die Initiative,  aber auch hier konnte der Gegner durch Figurentausch den Angriff parieren und Mathias ging sogar mit leicht schlechteren Stellung aus diesem Abtausch heraus.

Nach einer guten Stunde kamen dann Mandy und Daniel, was die Motivation, nach dem Ottmar und Peggy früh schon da waren, noch mal steigern sollte.


Kurz danach wurden an Brett 3 und 5 die Hosenaer mit unerwarteten Angriffen zum Rückzug gezwungen und leicht eingeklemmt. Wobei Jürgen jetzt leichte Stellungsnachteile hat und dringend eine Rochade anstreben musste und Maik dennoch ausgeglichen stand

 Auch Ernests Passivität sollte durch einen frühen Angriff durchs Zentrum bestraft werden, jedoch konnte er reagieren und tauschte 3 Leichtfiguren gegen die Dame und einen Bauern, weiterhin schließt sich ein Damenflügel-Angriff des Gegners an, der aber mehr nach Harakiri aussah, als das er ernsthaft Gefährdung brachte.

Auch bei Maik ist die „Action zu Gast und sorgt für Spannung. Die anderen Partien sahen alle sehr ausgeglichen aus und versprachen viel Hoffnung. Vor allem bei Thomas, der mittlerweile im Endspiel angekommen war und den Gegner mit seiner Bauernwand  auf dem Damenflügel förmlich zusammenschob. Jürgen konnte sich aus seiner misslichen Lage befreien und stand jetzt mit einem Bauern besser.

Nach gut 2,5 Stunden konnte Mathias  an Brett 4 in einer sehr umkämpften Stellung, nach einem Opfer des Gegners ohne Nachteile von dannen ziehen und stand nun zwar immer noch in einer umkämpften Stellung, aber immerhin mit Figurenvorteil. An Brett 3 spitzte es sich weiter zu und es sah so aus, als wenn Maik die Partie für sich entscheiden könnte.

Auch bei Jürgen sah es nach dem Damentausch gut aus. Weiterhin konnte Thomas sich jetzt einen klaren Figurenvorteil in Form eines Turmes herausspielen und ein Freibauern erarbeiten. Kurz danach gewann er nach guter Kombination die Partie und brachte uns mit 1:0 in Führung

 Auch Marco kam nun zu Besuch und sah sich das Übel an das in den nächsten Minuten fabriziert wurde.

Maik verlor  im weiteren Spielverlauf, trotz besserer Stellung,  eine Leichtfigur und stand auch nicht mehr so gut wie vorher.

Rico hatte im Endspiel und ein Bauer weniger bei Turm und Springer seinerseits gegen Turm und Läufer. Jürgen hingegen stand im Endspiel mit 6 Bauern, Läufer und Springer gegen 5 Bauern, Läufer und Springer beim Gegner klar besser.

Nach kurzer Zeit nähert sich an Brett 2 und 8 eine Entscheidung. Rudolf hat ein Bauer mehr, bei gleich guter Stellung, während Rico ein Bauer weniger hat und wenn überhaupt nur noch Remis spielen kann. Jürgen konnte die Stellung weiter vereinfachen und strebt nun deutlich dem Sieg entgegen. Nach einem Fehler von Rudolf  folgte seine Aufgabe und damit der Ausgleich zum 1:1. Auch Maik gab nach Figur weniger und kaum Chancen auf den Sieg  auf (1:2).

Als kurzes Zwischenfazit: Rico steht auf Verlust, Dirk und Jürgen auf Remis/Sieg, wobei Jürgen nur noch leichte Vorteile hat und bei Ernest ist die Partie noch offen. Nach Damentausch und Fehler von Dirk gab auch er auf, doch vorher war noch die Niederlage von Rico zu verzeichnen (1:4).
Und zu allem Übel kam Ernest nun auch noch in Zeitnot und musste noch 6 Züge in 4 Minuten machen.
Jürgen konnte seinen Vorteil weiter verbessern und hatte nun einen Freibauern mehr. Ernest musste der Zeitnot jetzt auch Tribut zollen und stand klar schlechter (Freibauer+ 3Bauern und Dame gegen 2 Läufer, Turm und 6 Bauern).
Mathias konnte seinen Springer mehr halten und es sah gut bei ihm aus.

Jürgen gewann schließlich souverän (2:4). Mathias konnte seinen Vorteil weiter ausbauen und gewann den nächsten Bauern.

Plötzlich gewann Ernest nach schon fast verlorener Stellung einen Läufer und hielt damit den Ausgang der Partie offen. Allerdings steht Ernest erneut unter Zeitdruck, er hat nur noch 10 Minuten für die restliche Partie. Bei 3 Minuten auf der Uhr begann Ernest zu blitzen und vergab die Partie (2:5). Mathias konnte seinen Vorteil halten und gewann nach einiger Zeit.

Um 14:50 ist folgender Endstand zu verbuchen:

1 Ernest Eschler (1;1794) 0 : 1 Jürgen Schefter (2;1754) Mein Tipp: ½: ½
2 Rico Koch (3;1658) 0 : 1 Andreas Meth (4;1753) Mein Tipp: ½ : ½
3 Mike Bannert (5;1683) 0 : 1 Roland Benger (5;1670) Mein Tipp ½ : ½
4 Mathias Würsig (6;1671) 1 : 0 Jürgen Koglin (6;1583) Mein Tipp ½ : ½
5 Jürgen Jungwirth (7;1662) 1 : 0 Frank Ohnesorge (7;1339) Mein Tipp 1:0
6 Thomas Haensch (8;1555)  1 : 0  Reinhard Krämer (8;1421) Mein Tipp 1:0
7 Dirk Lehmann (9;1561) 0 : 1 Ralf Plaschna (9;1367) Mein Tipp ½ : ½
8 Rudolf Morawe (11;1485) 1 : 0 Heribert Herrmann (11,1401) Mein Tipp ½ : ½

Mein Tipp.  5:3 Resultat:  3:5

Marcus Kratzert